Qualitätsmanagement im Bildungsbereich – Ein Muß oder eine Modeerscheinung?

Referent: Dr.- Ing. Hans-Helmut Weiland
Freitag, 18.11.2011, 19.00 hct im Studentenhaus Lynarstrasse

Medienberichten der letzten Jahre zufolge ist das deutsche Bildungssystem marode (Pisa- Studie). Die Nachhaltigkeit der Lernergebnisse von Schülern, Studierenden und Erwachsenen wird eher dem Zufall zugeschrieben. Weitere Indikatoren für schlechte Leistungen im Bildungsbereich sind:

  • Eskalation von Gewalt an Schulen,
  • bürokratisches Hochschulsystem mit seinem Reformbedarf,
  • fehlende Qualitätskontrollen in der öffentlich geförderten Weiterbildung,
  • fragwürdige Lerninhalte in der Erwachsenenbildung

Politik und Wirtschaft fordern:

  • Bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt von morgen,
  • bessere Lernleistungen und Abschlüsse,
  • effizientere betriebliche Fort- und Weiterbildung,
  • Anpassung der Studieninhalte.

Eine intensiv geführte Qualitätsdebatte im Bildungsbereich gipfelt infolgenden Forderungen:
Einführung regionaler Qualitätssiegel, Qualitätsprüfungen von öffentlichen Schulen, die Einführung der Annerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) durch die Arbeitsverwaltung, die Zertifizierung von Bildungsorganisationen nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 bis hin zu Exzellenzmodellen nach EFQM und der Exzellenzinitiative der Bundesregierung.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

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